Freizeit 2014

Dieses Jahr ging es zum Gasserhof nach Vals, wo wir vom 30.Juli bis zum 11. August zwei Wochen mit tollen Erlebnissen und viel Spaß verbrachten.

 

↓ unten findet ihr das Tagebuch der Freizeit ↓

Tagebuch

30.-31.7.2014

Bereits gegen 22 Uhr trafen die ersten Teilnehmer/innen mit ihren Eltern aufgeregt am Kirchplatz ein. Nachdem der Bus aus Südtirol beladen wurde, gab es noch eine kurze stimmungsvolle Andacht von Pastor Schoppe in der Kirche. Mit dem Reisesegen stiegen wir um 23.00 Uhr in den Bus ein und fuhren in Richtung Südtirol los. Wir kamen gut durch den Verkehr und waren schnell unterwegs. Viele Teilnehmer schliefen auf der Fahrt, denn die Fahrt war nachts. Pausen machen mussten wir natürlich auch. wir hielten am Rasthof hinter der Europabrücke. Dort gingen fast alle zu dem goldenen M, man lief sich die Beine aus und erholte sich schon von der langen Fahrt. Aber es ging noch weiter. Von dort aus fuhren wir noch einmal 1h30min. bis wir endlich am Gasserhof angekommen sind.
Wir freuten uns auf die Ankunft, bezogen unsere Betten, erkundeten die Umgebung und weihten sofort das Volleyballfeld ein. Alle waren von der Fahrt erschöpft und erholten sich in ihren Zimmern. Benno und Ramona, die uns am bereits am Gasserhof erwarteten, waren hingegen fit und ausgeruht.
Am Abend dann war Speed-Dating-Time. Dadurch lernten wir uns gegenseitig besser kennen und tauschten Persönliches aus. Um 22.00 Uhr war dann der Tag vorbei, alle gingen erschöpft auf ihre Zimmer und legten sich ein paar Minuten später schlafen. Der erste Tag war sehr anstrengend, hat aber auch Spaß gemacht. Am Ende waren alle froh angekommen zu sein.

Ankunft an der Herberge
Einweihung des Volleyballfeldes

 

 1.8.2014

Heute Morgen nach dem Frühstück starteten wir die 2 stündige Rallye durch Vals und Umgebung. Auf dieser, lustigen aber anstrengenden Rallye, hatten wir mehrere kleine Aufgaben, zum Beispiel kreative Gruppenbilder, das Panorama der Berge skizzieren oder Deutsches in Italienische übersetzen.
Nach der Rallye waren manche kaputt, daher erholten sich die meisten, viele spielten auch Volleyball oder betätigten sich anderweitig draußen.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit in die Stadt zu gehen. Dies taten einige um sich was zu trinken zu kaufen oder etwas anderes. Andere waren auf den Zimmern und schminkten die Jungs (Nicht alle :D). Am Abend gab es zum Glück mancher Teilnehmer Schnitzel mit Pommes. Nach dem Abendbrot haben manche sich in ihre Zimmer zurückgezogen. Jeder Teilnehmer wurde in eine Langzeitgruppe eingeteilt, so wie wir in die Tagebuch-Gruppe. Ab 20.00 Uhr gingen wir in den Gemeinschaftsraum und spielten gemeinsam das Spiel ,,Schoßsitzen“.Das Spiel war lustig und es hatte jeder seinen Spaß.
Somit war der Tag schnell vorbei, er war aufregend, warm, aber vor allem sehr schön.

Einteilung zur Rallye

 

Schoßsitzen

 

2.8.2014

Heute waren wieder zwei sieben köpfige Gruppen in der Stadt Brixen. Wir haben die Altstadt sowie den Dom besichtigt und waren ein bisschen shoppen. Die, die nicht in Brixen waren, konnten von Georg vor- und nachmittags einen kleinen Zeichenkurs besuchen.
Später sind ein paar Teamer mit denjenigen, die nicht in Brixen im Stau standen, auf einen Berg mit einer Gondel hochgefahren. Auf dem Berg haben wir dann ein paar Wanderwege erkundet. Den restlichen Nachmittag hatten wir Freizeit.
Abends nach dem Abendessen haben wir dann „Südtirols next Topmodel“ gespielt. Es gab nacheinander drei Challenges, die wir in den Zimmergruppen bestritten haben. Die Jury bestand aus Georg, Anna-Lisa, Roman und Viktoria. Die erste Challenge war Abendgarderobe. Wir mussten uns in einer halben Stunde schick machen. Dann sollten wir uns wie auf einem echten Laufsteg präsentieren und eine kleine Choreo vorführen. Dies hat allen sehr viel Spaß gemacht. Das Thema der nächsten Challenge war „Rollentausch“. Hierfür hatten wir das gleiche Zeitlimit. Die Kleidung sowie Make-Up und Accessoires von den jeweils anderen leihen. Die Zeit ging sehr schnell vorüber und es war sehr stressig. Danach war die dritte und letzte Kategorie zu erfüllen „ASI!!!“. Dafür wurde im Gegensatz zu den anderen Challenges nur einer aus jedem Zimmer gestylt. Außerdem hatten wir dazu nur 20 min. Zeit. Der Erwählte musste sich mit seinem Zimmerkameraden eine „Location“ aussuchen in der er 5 min. vor der Kamera posen musste. Fotografiert wurden wir von Rolf, Benno und Ramona. Danach hatten wir noch bis 23:00 Uhr Zeit zum Abendpost schreiben und uns bettfertig zu machen.

Die Altstadt in Brixen

 

Die Fahrt nach Brixen

 

3.8.2014

Heute war alles ein bisschen anders. Die erste Tageswanderung stand an. Zuerst haben wir ganz normal gefrühstückt, aber schon wanderfertig. Wir konnten aber nicht direkt los wandern, da das Wetter nicht mitgespielt hat. Nach einer Weile sind wir auf den Berg gestiegen, den wir am vorherigen Tag erkundet haben. Die ersten 900 Meter sind wir mit einer Seilbahn gefahren, die restlichen Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz haben wir zu Fuß zurückgelegt. Am Kreuz haben wir zum Glück erstmal Pause gemacht. Anschließend sind wir zu einer Alm gewandert. Dort haben wir dann eine Stunde Pause gemacht und etwas gegessen. Später konnten wir uns dann entscheiden ob wir hoch zur Seilbahn steigen und mit dieser herunter ins Dorf fahren oder den restlichen Weg wieder herab wandern. Bis zum Abendessen hatten wir dann Freizeit.
Nach dem Abendbrot sind wir dann zum Gottesdienst, in der im Ort liegenden Kirche, gegangen. Diesen hatte die dafür zuständige Gruppe vorbereitet. Nach dem 45-minütigen Gottesdienst sind wir ruhig zur Pension zurückgekehrt und hatten den restlichen Abend zum Chillen und Briefe schreiben Zeit.

Aussicht bei der Wanderung
Der Aufstieg
Die Gottesdienstgruppe

 

4.8.2014

Heute war ein entspannter Tag ohne viele Programmpunkte. Nach dem Frühstück war eine kleine Truppe in Brixen. Der Rest, der auf dem Hof geblieben ist, hat mit Ramona und Roman Spiele gespielt. Das erste Spiel war der Gordischer-Knoten, hierbei sollten wir uns in einen großen Kreis stellen, die Arme ausstrecken, nach vorne gehen, und irgendjemand an die Hand nehmen bis alle verknotet waren. Dann sollte man sich, natürlich ohne einander loszulassen, wieder in entknoten. Es entstanden so mehrere Kreise. Das nächste Spiel war ein Gruppen-Reaktionsspiel im Stuhlkreis. Das letzte Spiel war ein Vertrauensspiel. Es wurden zufällig Paare gebildet, die sich gegenseitig mit verbundenen Augen umher führen mussten. Hierzu gehörte auch das ertasten und Erkennen von verschiedensten Gegenständen. Nach Fünf Minuten wurde getauscht, und es ging andersrum nochmal von vorne los.
Danach hatten wir den Rest des Tages hatten wir Freizeit und konnten z.B. Volleyball spielen, ins Dorf gehen oder Gipsmasken machen. Am Abend gab es noch ein spektakuläres Gewitter zu beobachten. Benno und Georg dagegen erkundeten den ganzen Tag mit Hilfe von Julian K. und Nicolai die nächste Tageswanderung.

Das Vertrauensspiel
Spektakuläres Gewitter

 

5.8.2014

Heute war die erste Tagesfahrt. Aufstehen mussten wir schon um 6:00 Uhr, Frühstück war um 6:45 Uhr und losgefahren sind wir gegen 7:30 Uhr. Also waren wir alle sehr, sehr müde. Viele haben die Zeit im Bus genutzt um ein Nickerchen zu machen. Eine Gruppe ist nach Verona und an den Gardasee gefahren, die andere in einen Rutschen-Park.
In Verona waren wir natürlich Romeo & Julia “besuchen”. Den Rest der Zeit konnten wir shoppen und uns die Stadt ansehen. nach 2 Stunden sind wir von Verona an den Gardasee gefahren. Dort war es sehr schön, aber leider total überfüllt. Wir konnten schwimmen gehen, Eis essen und uns sonnen.
Die Rutschenparkgruppe verbrachte den ganzen Tag mit allerlei vierschieden Rutschen von Speed bis zu gemütlichen Reifenrutschen.

Insgesamt war es eine super Fahrt bei richtig gutem Wetter und alle hatten ihren Spaß!

Die erste Tagesfahrt
Innenstadt Veronas
Der Rutschen-Park

 

6.8.2014

 

Heute war unser „Chill-Tag“, an dem kein vorgeschriebenes Programm anstand, um uns auf die morgige Wanderung vorzubereiten. Gefrühstückt wurde normal um 8:00 Uhr. Danach stand Freizeit bis 12:30 Uhr an, in der jeder verschiedene Sachen machen konnte, wie zum Beispiel Volleyball spielen, Gipsmasken machen oder sich einfach nur sonnen. Nebenbei wurde noch Musik gehört und Zumba mit der Teamerin Viktoria getanzt. Um 12:30 Uhr wollten wir dann eigentlich ein Picknick auf dem Berg machen, jedoch wurde dies, durch die Mittagspause der Gondel, auf die Rasenfläche vor dem Haus verlegt. Danach ging es locker und flockig mit dem Volleyball Spiel weiter. Um 15:30 Uhr ging es dann mit der Teamerin Viktoria und einer reinen Mädchengruppe ab zum Gipfel-Yoga. Nach ca. einer Stunde kam die Yoga-Gruppe tiefenentspannt wieder. Um 17:00 Uhr folgte dann der Abendsport mit Anna-Lisa.
Die Teamer beschlossen dann, auf Grund der verwüsteten Zimmer, eine Challenge zu veranstalten, wer innerhalb von 2 Stunden das ordentlichste Zimmer hat. Nach diesen 2 Stunden gab es noch ein Abendprogramm. Uns wurde die bevorstehende Tour erklärt und mit Bildern veranschaulicht und darauf folgend kam dann endlich die ersehnte Verkündung der Platzierungen der „Next-Topmodel-Challenge“ und der „Wer hat das ordentlichste Zimmer?-Challenge“. Die Sieger bei der Kategorie „Abendgarderobe“ waren Zimmer 14 (Muriel, Melina, Bella, Leonie). Bei der Kategorie „Rollentausch“ Zimmer 18 mit Viktoria, Vanessa, Madeline und Theresa. Bei den „Asis“ waren es Zimmer 6 (Lukas, Valentin, Jordan) und im Allgemeinen siegte das Zimmer 18. Da es laut den Teamern nicht nur ein extrem sauberes Zimmer gab, sondern gleich zwei, siegten dort Zimmer 12 mit Alina und Jula und Zimmer 5 mit Florian, Felix und Niklas W.. Nach der Verkündung machten sich alle bettfertig und gingen nach der Verteilung der Abendpost schlafen.

Beim Basteln vor der Herberge
Das Picknick

 

7.8.2014

Heute Morgen mussten alle früh aufstehen, da die zweite Tageswanderung anstand. Die Wanderung wurde in drei Schwierigkeitsgrade aufgeteilt. Die erste Schwierigkeitsstufe wanderte zur Brixener-Hütte, die zweite ging zum Wilden-See und die dritte Gruppe ging zum Gipfelkreuz der „Wilden Kreuzspitz“. Nur die Erfahrensten durften zum Gipfelkreuz. Wir fuhren nach dem Frühstück mit den Taxen los nach Fahne, ein kleines Dorf vor unserem Wanderziel. Von dort an begann unsere Wanderung. Auf unserem Wanderweg sahen wir viele Wasserfälle, die aus den Bergen herunter kamen. Unterwegs begann es zu regnen und wir holten unsere Regenjacken heraus. Bis zu einer Kreuzung gingen wir alle gemeinsam, dann trennten sich unsere Wege nach den Schwierigkeitsgraden auf.

Die zweite Tageswanderung

Brixener-Hütte:
10 von uns haben sich entschieden zur Hütte zu gehen. Wir gingen zuerst über einen kleinen Fluss. Danach ging es nur noch Berg auf, durch das Tal. Unterwegs trafen wir mehre Wanderer, sowie kleine süße Murmeltierchen, die wir fasziniert beobachtet haben. Der weitere Weg schlängelte sich am Berg hoch zur Hütte. Das Stückchen zur Hütte sah sehr kurz aus, war aber länger und anstrengender als erwartet. An der Hütte angekommen tranken wir erstmal aus der Quelle vor der Alm und genossen den tollen Ausblick. Nach kurzer Rast gingen wir in den Bergkessel. Dort aßen wir unser Lunch-Paket und bestaunten das Panorama der Berge. Danach kehrten wir zur Alm zurück, tranken und bestellten uns etwas Warmes zu Essen und zu Trinken. Dort erlebten wir ein Murmeltier aus nächster Nähe…leider war es tot und ausgestopft. Nach diesem Schock traten wir den Rückweg an. Auf diesem beobachten wir eine Herde wilder Bergziegen, die umher tollten. Unten angekommen nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zur Pension zurück.

Vorbei an Wasserfällen

Der wilde See:
Von der Kreuzung aus gingen wir in Richtung Labeseben Alm. Dort machten wir die erste große Pause, bei der wir uns von der ersten Etappe ausruhen konnten. Während der Pause aßen wir unsere Brötchen, die wir am Morgen geschmiert hatten. Von nun an wurde die Wanderung immer anstrengender. Als erstes kamen wir an dem, von uns so genannten, Murmeltier – Berg vorbei, wo wir sehr viele, niedliche Murmeltiere gesehen haben. Der Hügel war sehr schlammig, rutschig und steil. Als wir oben auf dem Hügel ankamen, wurden die ersten Blasen verarztet. Nach kurzer Zeit kam der erste Bach den wir überqueren mussten. Er war sehr schön und eiskalt. Danach mussten die ersten Schuhe gewechselt werden, da diese durchnässt waren. Als wir das überstanden hatten, kam ein letzter, steiler Anstieg auf uns zu. Wir genossen den Ausblick und machten eine kleine Pause, als wir oben waren. Nun waren wir am höchsten Punkt unserer Wanderung angelangt (ca. 2500 Höhenmeter). Von nun an ging es nur noch leicht bergab, doch der Weg wurde immer schmaler und wir mussten uns sogar für kurze Zeit an Drahtseilen festhalten. Um nun zu dem erwünschten See zu gelangen, mussten wir nur noch einen kleinen Abhang herunter. Als wir da waren, sind wir noch einmal um den See herum gelaufen. Er war wunderschön und das Wasser war so klar, dass man einige Meter tief hinein blicken konnte, sodass man kleine Fische umherschwimmen sehen konnte. Bei der Hälfte des Sees machten wir eine Pause und aßen etwas. Alle waren sehr erschöpft. Nun waren wir am Ziel angekommen und nur noch eine kleine Truppe von 7 Leuten ging weiter in Richtung „Wilde Kreuzspitz“. Wir gingen den gleichen Weg zurück und genossen den wunderschönen Ausblick, bis wir wieder an dem Parkplatz ankamen.

Der wilde See

Die Wilde Kreuzspitz:
Nachdem die Gruppe bei dem „Wilden See“ eine kleine Pause von ca. 30 Minuten gemacht hatte, wurden wir in zwei große und eine kleine Gruppe geteilt. Die beiden großen Gruppen gingen zwei verschiedene Wege um den See zurück und haben sich an dem Parkplatz, an dem wir gestartet sind, getroffen. Die kleine Gruppe, die aus den beiden Teamern Benno & Georg und den fünf Teilnehmern Carlo, Julian K., Valentin, Nico und Lukas bestand, trennte sich ab dem See von den großen Gruppen, um die „ Wilde Kreuzspitz“ zu erklimmen. Die erste größere Pause haben wir am „Rauhtaljoch“ gemacht. Bis hierhin hatten wir die erste kleinere, aber doch anstrengende Etappe geschafft. Das nächste Stück des Weges war ein steiler, aus losem Geröll bestehender, Wanderweg. Nach der Hälfte haben wir eine kleine Pause von ca. 10 Minuten auf einem Plateau gemacht. An dem Platz, wo wir Pause gemacht haben, war der Anblick auf den wilden See atemberaubend und unfassbar. Nach der kleinen Pause kam der, mit Abstand, anstrengendste Teil der Wanderung, da es nur noch auf steinigem Geröll steil bergauf ging. Nach einer halbstündigen Wanderung brannten einem die Waden, doch das Glücksgefühl endlich am Gipfel der 3140 Meter hohen Kreuzspitz angelangt zu sein, übertönte alles. Oben haben wir die höchste und leckerste Lemon Soda in unserem bisherigen Leben getrunken. Eventuell war dies auch nur Einbildung, schließlich kommt alles auf die Atmosphäre drauf an. Nach dem im Gegensatz zum Aufstieg, ,,leichtem“ Abstieg sind wir nicht zurück zum See gegangen, sondern vom ,,Jochtal“ die verschneite Scharte herunter gerutscht. Als wir uns am Fuß der Scharte befanden, fanden wir uns plötzlich in einem Kessel umgeben von Bergen wieder. Wir fühlten uns, als wären wir Zwerge, umgeben von Riesen. Von hier aus sind wir gemütlich zur ,,Brixener Hütte“ gewandert, um dort eine kleine Pause einzulegen. Als wir von der Hütte losgingen, sahen wir unzählige Murmeltiere, die uns auf dem Weg von der Hütte zum Parkplatz entgegen kamen. Am Parkplatz wurden wir, mit einem Lächeln im Gesicht, von einem Bus abgeholt, der uns zum Gasserhof gebracht hat.
In der Pension wartete ein leckeres Abendessen auf uns. Nach der wohlverdienten Dusche, fielen wir übermüdet ins Bett, außer die, die noch einen Film, unten im Aufenthalsraum, gucken wollten.

Der Ausblick ins Tal

 

8.8.2014

Am heutigen Tag starteten wir unsere zweite Tagesfahrt mit dem Reisebus. Wir planten 3 Stopps: in einem Biathlon Stadion, am Pragsersee und in der Stadt Bruneck.
Der erste Stopp war in Antholz, dort besichtigten wir die Biathlon Weltcup Strecke. Lorenz, der Rennleiter dieser Bahn, klärte uns über einige interessante Dinge, aus dem Biathlonsport, auf. Außerdem führte er uns die Strecke entlang. Am Ende der Besichtigung, kam das Highlight. Jeder von uns durfte mit einem Biathlon Kleinkaliber, fünf Schuss auf die Scheiben abfeuern. Alle hatten dabei ihren Spaß und trafen mindestens 2 Mal. Die Teamer veranstalteten einen kleinen internen Wettkampf. Jeder von ihnen schoss zwei Patronen im Liegen und drei im Stehen. Es gewann klar mit vier Treffern Rolf. Die Besichtigung war ein voller Erfolg, da man sowas nicht sehr oft miterleben kann.
Dann ging es weiter in Richtung Pragser Wildsee. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg, den See zu umwandern. Wir ließen uns an einem Steinstrand nieder, um uns zu erfrischen. Es war ein echt toller See mit einem beeindruckenden Bergpanorama. In den nur acht Grad warmen See trauten sich sogar Einige herein. Nach einiger Zeit am See, machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Bus. Am See herrschte eine sehr schöne Atmosphäre mit Erinnerungen an die Karibik.
Nach der schönen Zeit am See, ging es weiter nach Bruneck. Dort hatten wir dann Zeit für uns und gingen in Gruppen, von mindestens drei Personen, durch die Stadt und machten, was wir wollten. Einige kauften sich noch was zu Trinken (zum Beispiel 2 Tüten voll Lemon Soda) und zu Essen für die Rückfahrt oder sie stöberten durch die Straßen auf der Suche nach ein paar schönen Souvenirs. Bruneck ist eine schöne Stadt, aber nach der Meinung der Teilnehmer nicht vergleichbar mit Brixen. Nach dem etwa zwei-stündigen Aufenthalt kehrten wir zurück zum Gasserhof. Die Fahrt war sehr informativ, abwechslungsreich und anstrengend, aber auch erholsam. Wir waren ein wenig erschöpft, doch trotzdem hatten wir alle viel Spaß.
Am Abend planten die Teamer dann noch ein kleines Abendprogramm. Wir versammelten uns alle im Aufenthaltsraum und einige Auserwählte mussten das zweideutige Spontantheater vorspielen, in dem es um das Besteigen eines spitzen Gipfels ging. Durch die Zweideutigkeit war die Geschichte sehr, sehr lustig und alle haben viel gelacht.

Gruppenbild im Biathlon-Stadion
Der Pragser Wildsee
Eine kurze Abkühlung

 

9.8.2014

Heute konnten wir uns endlich mal wieder ausruhen. Wie immer gab es um 8:00 Uhr Frühstück und dann durften wir uns einen schönen, entspannten Tag machen. Die meisten haben an ihren Langzeitaufgaben gearbeitet, eingekauft oder geschlafen. Andere haben Armbänder gemacht oder sind in die Tennishalle gegangen. Um 12:30 Uhr gab es Mittagessen, danach war bis um 15:00 Uhr Mittagsruhe, während der Viele schlafen gegangen sind, weil alle noch kaputt vom Tag davor waren.
Ein paar der Teamer waren mit Lena erneut in Brixen, jedoch nicht unbedingt gewollt, da sie für Lena eine neue Brille besorgen mussten. Diese war nämlich ganz mysteriös am Tag zuvor kaputt gegangen. Nachdem dies geschafft war, gab es Abendessen. Das war allerdings nicht wie an den anderen Tagen, denn wir haben alle zusammen gegrillt. Es gab Würstchen, verschiedene Salate, Brötchen und Feta-Käse mit Tomaten für die Vegetarier. Anschließend feierten wir alle zusammen draußen ausgiebig mit Tanz und Musik. Weiteres Abend-Pflicht-Programm gab es dann jedoch nicht mehr. Doch um kurz vor 00:00 Uhr wurden wir von den leicht sauer wirkenden Teamern aus den Schlaf gerissen. Sie meinten wir müssten über etwas sehr wichtiges reden… sofort! Ca. eine Minute später befanden sich alle Teilnehmer und Teamer samt Rolf im Essensraum zur Besprechung. Alle machten sich Sorgen darum, dass irgendetwas Schlimmes geschehen ist oder jemand abgeholt werden muss. Nach einer Schock-Ansage von Rolf kam Benno jedoch reingestürmt und verkündete lauthals eine Nachtwanderung. Wir gingen ca. 200-300 Meter in den Wald rein, um dort Lieder zu singen. Nach ungefähr 20 Minuten waren wir dann wieder im Gasserhof und durften wieder schlafen gehen. Dass größte Problem von vielen war nur, dass sie nach der Nachtwanderung extrem wach waren. Jedoch sind alle früher oder später wieder eingeschlafen.

Freizeitbeschäftigung
Grillen am Profi-Grill

 

10.8.2014

Heute war der insgesamt dritte „freie“ Tag. Wie immer gab es zur gewohnten Zeit Frühstück, Mittag und Abendbrot. In der Zwischenzeit konnten wir uns wieder verschiedene, frei zu wählende Aktionen aussuchen. Einige haben Volleyball oder Doppelkopf gespielt, Armbänder gemacht, gechillt oder sie haben mit Benno eine Erkundungswanderung durch das Altfasstal gemacht. Die fleißigen Wanderer kamen um 17 Uhr zurück. Nach dem Abendessen stand um 20:00 Uhr der letzte Gottesdienst, und somit der Abschiedsgottesdienst, an. Dieser war für alle sehr emotional, vor allem als Benno ‚Nothing Else Matters‘ als Gitarrensolo gespielt hat. Daraufhin gingen wir leise zurück zum Gasserhof. Alle ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Der Abschiedsgottesdienst
Die Wanderung durch das Altfasstal

 

11.8.2014

Morgens um 8:00 Uhr trafen sich alle mit Badesachen im Gepäck zum Frühstück, um danach mit dem Bus zum Mountain Rafting zu fahren. Nach ca. einer dreiviertel Stunde kamen wir bei Tiger (der Raftingstation) an. Von dort aus sind wir dann in Neoprenanzügen mit einem Bus in Richtung Fluss gefahren. Kaum waren wir da, wurden uns auch schon die Befehle und Sicherheitsregeln erklärt und abgeprüft. Dann starteten wir mit 5 Booten, 8-9 Teilnehmern und einem Bootsführer pro Boot, in die Eisack. Der Start klappte fast ohne Komplikationen. Die Stromschnellen waren dort zwar nicht so stark, doch beim ersten Mal raften, kam einem das schlimmer vor, als es war. Nach dem ersten Kilometer legten die Bootsführer dann eine Pause ein, um mit uns eine Schwimmübung, von ca. 150 Metern, zu machen. Alle schafften dies ohne jegliche Probleme, doch die Schwierigkeitsstufe war, laut den Bootsführern, erst 1 von 6. Daraufhin machten die verschiedenen Boote ein Wettrennen bis zur nächsten Brücke, um sich von dem verdammt kalten Wasser wieder aufzuwärmen. Nach ca. 1,5 Stunden kamen wir dann am Ziel an und haben die Boote aus dem Wasser gezogen. Die Zeit war schneller vorbei als gedacht. Wieder bei den „Tigers“ angekommen zogen wir uns schnell um und fuhren zum Gasserhof zurück. Hier angekommen duschten Einige schnell um pünktlich beim Mittagessen zu sein. Es gab das erste Mal, und auch das einzige Mal, etwas Warmes zum Mittag. Danach wollten fast alle sich einfach nur ausruhen. Einige spielten auch Doppelkopf oder Poker bis zum Abendbrot. Nach dem Abendessen ging es dann um 20:15 mit „Wetten, dass…“ weiter. Dazu wurden die Teilnehmer in 5 Gruppen mit jeweils 7 Personen eingeteilt. Jede Gruppe bekam verschiedene Aufgaben und die Anderen mussten wetten, ob die ausgewählte/n Person/en das schafft/schaffen oder nicht. Am Ende gewann die Gruppe mit Niels, Leonie, Melina, Luzie, Adam, Felix und Henri. Danach gingen alle ins Zimmer und anschließend auch in Ruhe schlafen.

Die Einweisung
mitten in den Stromschnellen
Gruppenfoto nach dem Rafting

 

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